Free Network News

two new chapters

Confine -

(By Confine@Funkfeuer in Confine@Funkfeuer.)

Hi All,

This chapter had been a stump. It has been substantially reworked and enlarged and has received the new title
Free Networks Between Countryside and City, between North and South
The second part is completely new and contains an interview with Confine open-call-participant Carlos Rey-Moreno, Western Cape University
http://www.thenextlayer.org/node/1306

This chapter had perviously been part of another chapter. It has been substantially reworked and expanded. The chapter “The Incomplete Paradigm Shift” is now the political and historical contextualisation of the wireless community network movement.
http://www.thenextlayer.org/node/1324

With those two new chapters, the work has been more or less concluded. I aim at writing a very short kind of coda or afterword. The conclusions as such already exists, but I want to write one or two pages as a kind of summary of the summary. Maybe it will not be possible to write that in the remaining time in May but it will be done. I will also now start from the start to make corrections, add references/footnotes and links and will consider feedback received or yet to be received for smaller changes within chapters, but this is it as far as the larger structure is concerned.

I would be happy if more participants in the Confine project read this draft book. After all, the idea was to put it online in order to receive feedback, to co-write it, so to speak, with the community.

If I have learned anything from this project, then  it is all about communication.
Greetings to all and keep unwiring the world
Armin

 

Die Vorratsdatenspeicherung bedroht die Freifunk-Idee

Freifunk statt Angst -

Noch vor ein paar Monaten verkündete Vize-Kanzler und Bundeswirtschaftsminister Gabriel (SPD) bei der Veröffentlichung einer Neuregelung des Telemediengesetzes (TMG) einen “Schub für kostenloses WLAN“. Bei genauerer Betrachtung des Entwurfs stellte sich schnell heraus, dass die Konsequenzen eines solchen Gesetzes zum Gegenteil führen würden: Noch mehr Rechtsunsicherheit und definitiv kein Schub für WLAN in Deutschland. Der […]

Towards the Network Commons (Conclusions)

Confine -

(By Confine@Funkfeuer in Confine@Funkfeuer.)

Hi All, this is for the time being the last chapter of my draft book on the network commons (I will now return to previous chapters and revise them) This draft chapter summarizes my findings. Based on a recent trip to Germany, where vibrant new communities have triggered discussions about what makes the essence of Freifunk, I am suggesting that the future of wireless community networks lies in the notion of the Network Commons. http://www.thenextlayer.org/node/1323

Freifunk zusammen weiterdenken und -entwickeln – Bericht eines erfolgreichen WCW 2015

Freifunk -

Grillbuffet zum WCW

Das 11. Wireless Community Weekend, die wichtigsten Zusammenkunft deutschsprachiger Freifunk Gruppen, war ein voller Erfolg. Mehr als 70 Teilnehmer aus Deutschland und Europa haben sich eingefunden. Viele haben die Gelegenheit und den Feiertag genutzt, den OpenTechSummit zu Himmelfahrt zu besuchen und waren am Freitag schon zeitig in der c-base. Wir konnten viele alte Hasen und neue Gesichter begrüßen. Es war einfach schön, viele VertreterInnen aus neuen Communities zu sehen.Das Wetter hat der Stimmung keinen Abbruch getan, die entspannte Atmosphäre und interessante Vorträge sorgten für ein tolles Wochenende mit vielen produktiven Ergebnissen und lebhaften Diskussionen, wie auch das Feedback auf Twitter zum WCW zeigt.

Im Fokus des WCW 2015 standen auch die Themen Technisches, politische Rahmenbedingungen sowie Zusammenhalt und – arbeit innerhalb von Freifunk:

Technik

Federico von ninux.org aus Italien hat uns in seinem Vortrag NetJSON vorgestellt. Mit NetJSON kann man Netzwerke und Netzwerktopologien abbilden. Diese Informationen nutzt man bei ninux.org für Monitoringsysteme und Kartendarstellungen. Von Megfault und Beseb wurde uns Castor als Konzept für ein neues Routingprotokoll gezeigt. Hier sind Entwickler gefragt, die dieses Protokoll implementieren möchten und Lust auf Experimente haben. Spontan ließ sich Elektra zu einem Lightning Talk hinreißen, in dem sie über ihre Forschung zur Verwendung von TV Whitespace (aka Digitale Dividende) für Freifunk berichtete. Elektra hat dafür Hardware angepasst und in Berlin Friedrichshain Teststrecken aufgebaut. Zusätzlich gab es Workshops zur Visualisierung der Daten aus der Freifunk API, zum schnellen und effizienten Flashen von Routern. Natürlich wurde auch viel gehackt. Als Resultat dessen konnte in der Nacht zum Sonntag der Release einer neuen stabilen Version von Gluon 2015.1 verkündet werden.

(Politische) Rahmenbedingungen

Reto hat den WCW-Teilnehmern einen umfassenden Einblick in die Debatte um Störerhaftung beschert. Diverse Freifunker haben über den Umgang mit Kommunen und öffentlichen Stellen bei dem Ausbau von Freifunk diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Eine große und umfassende Diskussion “Freifunk und Kommerz” hat den Anstoß zu der Debatte um die kommerziellen Nutzung und Verwendung von Freifunk als Marke im kommerziellen Umfeld geleistet. Im Vortrag der Initiative EDN wurde die Vision eines dezentralen und unabhängigen Netzwerks mit Ende-zu-Ende verschlüsselten Diensten vorgestellt.

Zusammenhalt und -arbeit

Communitykarte zum Anfassen

In einer großen Runde wurde die erste Version des Memorandum of Understanding vorgestellt, ein grundsätzliches Stimmungsbild abgefragt und gemeinsam über den Inhalt des MoU debattiert. Auch die Gründung des Advisory Councils erfolgte auf dem WCW. Dabei wurde noch mal das Konzept vom Council vorgestellt und kritisch diskutiert.

Abschließend soll auch die Verlosung einer TP-Link-Hardwarespende unter den Communities erwähnt werden und natürlich die vielen Diskussionen am Grill. Für viele bedeutete das WCW, zu Emailadressen oder Nicknames endlich ein Gesicht zuordnen zu können. Am Freitag Abend sorgten DJs mit angenehmer Musik für eine chillige und entspannte Stimmung.

Informationen und Folien zu den Vorträgen sind im Wiki zu finden.

Wir wünschen allen Freifunker_innen viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung der neu gewonnenen Ideen und freuen uns auf ein Wiedersehen auf den nächsten Treffen der Freifunk Community:

  • BattlemeshV8 – Internationales Treffen der Wireless Communities vom 3.8.-9.8.2015 in Maribor/Slowenien
  • ChaosCommunicationCamp – Freifunk Hacker Village vom 13.8.-16.8.2015 im Ziegeleipark Mildenberg

Wir bedanken uns bei der c-base, den Organisatoren, allen unterstützenden Vereinen und Spendern und all den Menschen, die am Grill standen, anders geholfen haben und einkaufen gegangen sind.

Memorandum of Understanding

Freifunk Blog -

Freifunk ist nach über 10 Jahren sehr erfolgreich, bekannt und verbreitet. Wir sehen jedoch die ursprünglichen Ideen und Ziele von Freifunk nicht (mehr) von allen Communities bzw. Communitymitgliedern berücksichtigt. Es geht uns nicht darum, Communities auszuschließen, die sich mit dem hier formulierten Selbstverständnis nicht identifizieren. Wir sind aber an einer grundsätzlichen Auseinandersetzung über das interessiert, was wir hier unter dem Label Freifunk gemeinsam tun. Dieser Textentwurf wurde von einer Gruppe aus dem direkten Umfeld des Fördervereins Freie Netzwerke e.V. verfasst. Er ist als Verständigungsgrundlage gedacht und soll alle Communities dazu ermutigen, die angesprochenen Punkte zu reflektieren. Wozu machen wir Freifunk? Welche Ideen stecken dahinter? Welche Ziele verfolgen wir? Nach welchen Prinzipien entscheiden und handeln wir? Das Ziel dieses Textes ist es, ein Verständnis zu entwickeln, das alle Individuen und Gruppen, die unter dem Label Freifunk agieren, verbindet.

Präambel

Freie (Funk-)Netze werden von vielen lokalen Initiativen aufgebaut und angeboten. Die Benutzer*innen sind auch gleichzeitig die Betreiber*innen der Computernetzwerke. Sie schaffen ein "Selbstmachnetz", indem sie Wohnungen, Häuser, Straßenzügen, Stadtteile, Dörfer oder ganze Städte selbst vernetzen. Ein Freifunk-Netz ist dezentral aufgebaut und wird von vielen Individuen betrieben. Diese dezentrale Organisationsstruktur fördert bewusst lokale Aktivitäten, statt sie von einer übergeordneten Entität steuern lassen zu wollen. "Frei" bedeutet dabei, diese Netze öffentlich und anonym zugänglich zu machen, sie nicht kommerziell zu betreiben oder auszuwerten und die darin transportierten Informationen nicht einzusehen, zu verändern oder zu zensieren. Obwohl sich Freifunk vorrangig auf WLAN-Netze bezieht, ist der Begriff "Freie Netzwerke" breiter zu sehen. Er orientiert sich unter anderem an der freenetworks.org Definition.

Bei aller Dezentralität halten wir es für sinnvoll und wichtig, uns über die Grundsätze und Prinzipien des Projektes Freifunk einig zu sein, damit wir gemeinsam agieren und uns in unserem Handeln gegenseitig unterstützen können.

 Ziele von Freifunk

Obwohl die Nutzung technischer Netzwerke für sehr viele Menschen längst zum Alltag geworden ist, werden die dahinter liegenden Macht- und Wirkmechanismen unserer Meinung nach häufig nicht ausreichend reflektiert. Freifunk hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, ein Bewusstsein für diese Zusammenhänge in der Gesellschaft zu entwickeln, den freien Zugang zu öffentlichen Netzwerken zu fördern und dabei Anregungen für ein selbstbestimmtes Handeln zu geben. Dabei wollen wir die Bedürfnisse unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen einbeziehen. Diversität und ein breites Spektrum an Ideen verstehen wir als wichtige Grundlagen, um diese Ziele zu erreichen. Wir möchten alle Teilnehmenden (User*innen/Knotenbesitzer*innen) ermutigen, selbst Hand anzulegen und sie dabei unterstützen, sich mit der Materie vertraut zu machen. Uns ist bewusst, dass dies ein aufwändiger Lernprozess ist. Wir möchten aber vermeiden, dass sich (Wissens-)Hierarchien dadurch fortsetzen und verstärken, dass sich Teilnehmende im Freifunknetz einfach “beliefern” lassen wollen. Unserer Ansicht nach führt dies nämlich mit dazu, dass die Grundideen des Selbstmachnetzes verloren gehen.

Als Freifunker*innen beteiligen wir uns am politischen Prozess, um die rechtlichen Voraussetzungen für freie Netze zu schaffen. Die Freifunkbewegung ist dabei überparteilich.

 Prinzipien von Freifunk

Es ist unser Anliegen, das soziale Community-Building und die technische Umsetzung freier Netze in den Communities nach ähnlichen Prinzipien zu gestalten: dezentral, mit möglichst wenigen/flachen Hierarchien und dennoch abgesprochen.

Viele unserer Prinzipien wurden bereits an anderen Stellen formuliert. Als Freifunker*innen bekennen wir uns zu den folgenden bereits existierenden Dokumenten:

 

Technische Prinzipien

Das Pico Peering Agreement ist die Grundlage unserer Netzwerke. Folgende Grundsätze machen für uns ein freies Netz aus:

  • Unsere Knoten bilden untereinander ein Maschennetzwerk. Mit Freifunk-Netz meinen wir dieses vermaschte Netz, das zwischen den Routern entsteht. Es endet dort, wo das Internet beginnt, also dort, wo ein Router den Datenverkehr ins Internet leitet. Und es endet dort, wo das private Heimnetz beginnt.

  • Wir gestalten unsere Netze offen und öffentlich: Alle können eigene Knoten betreiben und dadurch das Netz erweitern.

  • Unser Netz ist anonym zugänglich, weder Nutzer*innen noch Knotenbetreiber*innen sollen sich registrieren oder anmelden um mitzumachen.

  • Unser Netz ist nicht kommerziell.

  • In unserem Netz wird nicht zensiert.

  • Wir halten uns an das Fernmeldegeheimnis.

  • Datenschutz und Datensparsamkeit: Wir speichern weder Verbindungs- noch Bestandsdaten. Wir speichern keine personenbezogenen Daten. Die Angabe von Emailadressen zur Kontaktaufnahme und Geokoordinaten zur Darstellung auf der Karte ist freiwillig.

  • Die Nutzer*innen sind selbst für Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ihres Traffics und für Anonymisierung verantwortlich.

 

Wir achten bei der Gestaltung unserer Netze auf Dezentralität. Deshalb ist es nicht in unserem Sinne, dass eine kleine Admingruppe oder Einzelpersonen per Fernzugriff die Kontrolle über ein ganzes (Teil-)Netz haben. Die Knotenbetreiber*innen haben die Wahl, sich für Fernwartung zu entscheiden. Eingriffe in die Knoten, z.B. Firmwareupdates oder andere Fernwartungsarbeiten, müssen immer mit dem ausdrücklichen Einverständnis der jeweiligen Betreibenden geschehen. Knotenbetreiber*innen können sich ferner entscheiden, ob sie auch Internetzugang bereitstellen wollen, sei es für die Teilnehmenden im Meshnetz, sei es für die Öffentlichkeit. Es ist uns dabei wichtig, dass Freifunk nicht in erster Linie als “Provider für kostenlosen Internetzugang” wahrgenommen wird. Entscheidungen über Releases werden in den lokalen Communities gemeinschaftlich getroffen.

Die Firmware für unsere Knoten basiert auf freier Software. Weiterentwicklungen veröffentlichen wir ebenso als FLOSS. Durch eine möglichst gute Dokumentation sollen Betreiber*innen in die Lage versetzt werden, die Firmware selbst weiterzuentwickeln oder Anregungen zur Verbesserung beizusteuern. Die Offenheit schafft Vertrauen in die Software.

Soziale Prinzipien

Ein angenehmes soziales Klima ist uns in unseren Communities wichtig. Bei Freifunk wollen wir erreichen, dass sich Menschen unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft, Glauben, Aussehen, Alter und anderer (tatsächlicher oder zugeschriebener) Merkmale in den Communities einbringen und wohlfühlen können. Der Umgang miteinander soll respektvoll sein; neue Interessierte sind uns stets willkommen. Wir dulden keinerlei Diskriminierungen. Das bedeutet für uns: Wir haben weder Platz für Nazis, noch für Rassismus, Sexismus oder andere Formen von menschenverachtendem Verhalten.

"Mitmachen", das kann nach unserem Verständnis mindestens alles Folgende bedeuten: Freie Netze nutzen und selbst (mit)betreiben, sich in lokalen Communities sozial vernetzen, in der lokalen oder überregionalen Freifunk-Gemeinschaft mit den jeweils eigenen Fähigkeiten aktiv werden. Mitmachen beschränkt sich keinesfalls auf technische Fähigkeiten. Alle Formen von Engagement sind explizit willkommen und werden als Beitrag zur Community begriffen.

Wir sind uns bewusst, dass in unseren Communities auch Machtfragen auftauchen: Macht, Machtzuschreibung und Machtausübung werden sowohl durch zentralistische soziale, als auch durch zentralistische technologische Strukturen begünstigt. Dies ist einer der Gründe, weshalb wir nach dem Prinzip der Dezentralität arbeiten. Auch mit dem ungleich verteilten technischen Fachwissen können Machtfragen verbunden sein. Uns ist es wichtig, verantwortungsvoll damit umzugehen, Machtverhältnisse zu thematisieren und - wo möglich – abzubauen. Das möchten wir durch größtmöglichen Wissenstransfer und dezentrale Strukturen erreichen.

Umgang mit Informationen und Wissen

Wir wollen lernen, Netze zu bauen und zu betreiben, statt sie von "Expert*innen" hingestellt und gewartet zu bekommen. Wir nennen das Selbstmachnetz. Wir wollen Menschen befähigen und ermutigen, sich aktiv in die Gestaltung von Infrastruktur einzubringen und die Auswirkungen von Technik auf die Gesellschaft zu erforschen und zu gestalten. Wir fördern das Verständnis von Netzwerken und Netzwerktechnik ("Network/Code Literacy"), deshalb geben wir unser Wissen jederzeit weiter und machen nicht nur Code verfügbar. Wir experimentieren und forschen mit unserer Infrastruktur, deshalb gibt es keinen Anspruch auf permanente Verfügbarkeit.

Selbstmachnetze zu entwickeln ist ein Prozess. Uns ist bewusst, dass wir in diesem Prozess nicht alle Ziele immer gleichermaßen erreichen. Daher hinterfragen wir uns regelmäßig kritisch, ohne uns dabei anzufeinden. Das Lernen und Verbessern sozialer und technologischer Strukturen steht für uns im Vordergrund.

Organisationsformen

Eine Freifunk-Community ist im einfachsten Fall ein loser Zusammenschluss mehrerer Individuen. Lokale Vereine können die Gruppe unterstützen, z.B. beim Spendensammeln oder Abschließen von Verträgen. Die Gründung eines eigenen Vereins ist für Freifunk keine Voraussetzung. Veränderungen werden von allen Aktiven gemeinschaftlich beschlossen, nicht nur von Mitgliedern eines Trägers oder Vereins.

 

Für die wenigen community-übergreifenden Entscheidungen gründen wir den Beirat "Freifunk Advisory Council", eine Vertretung von Community-Mitgliedern aus den unterschiedlichen Bundesländern. Dieses Gremium kann bei Konflikten zwischen Communities hinzugezogen werden.

Die Quellen sind auf github zu finden: https://github.com/freifunk/MoU

Book Project Rise of the Network Commons (Update)

Confine -

(By Confine@Funkfeuer in Confine@Funkfeuer.)

In April I have worked on the concept and structure of the book. I have changed the chapter structure and introduced a new sub-chapter on rural wireless and wireless community networks in underdeveloped regions.

I have conducted research on wireless community networks in poor countries and I have evaluated a number of interviews, among them Carlos Rey-Moreno, University of Western Cape, and Claudio Pisa, Ninux.org Rome. I have decided to use those two mostly, droping some other material.

I have done conceptual work on the whole book. This necessitated reading it from A to Z and starting to review which changes will be necessary. I have done minor edits in several sub-chapters. A final thesis is now starting to form. The thesis in a nutshell is:

Wireless (and wired) community network are forming a dispositif that is alive and well. This dispositif is not a normative descriptive model of the kind of one-size-fits all, but a flexible concept which allows different forms of realisation. A key aspect is, in which way the notion of the network commons is getting realized. If the network commons is only seen as something technical, this will create problems. In accordance with the findings of Elinor Ostrom, a commons can be successful if the community around it defines its own rules and also has ways of enforcing those rules. Guifi and Freifunk appear to be doing well because they have understood this. (This is of course much too abbreviative but will form the nucleus of a final chapter to be written after Berlin).

I have prepared my Berlin trip. I will participate in the Open Tech Summit and the Wireless Community Weekend between May 14 and 16. I will give a talk at the Open Tech Summit which will be the first public lecture where I present results from my research in the Confine context.

Optimize database performance

Confine -

(By tanzer in Confine@Funkfeuer.)

In April 2015, Ralf motivated me to look at the performance of database queries. Playing with the postgresql parameter log_min_duration_statement and looking at the resulting log entries identified some queries ripe for optimizations.

  • Optimize pid_query for SAW sqlalchemy wrapper
    • Use type information, if available, to optimize pid_query
    • For unknown types, query for type_name first, then use optimized pid_query
  • Provide use_index to allow or forbid the definition of an attribute specific index
    • Add support for descending indices
    • By default, define indices for all link roles
    • By default, use indices for MOM.Id_Entity.last_cid and the MOM.MD_Change attributes parent_cid, pid, and (type_name, -cid).
  • For unary links, define the link role as unique if max_links ≡ 1

The result of these optimizations:

  • Rendering the dashboard — for the Funkfeuer Graz database — now uses a quarter of the time that was previously consumed.

  • The test scripts for stealing nodes, again for the Funkfeuer Graz database, now uses half the time.

  • Creating a database migration, postgresql to migration, now uses less than a third the time.

  • The time needed for creating a new postgresql database didn’t change at all. This affects the runtime of the converters and converting a migration into a postgresql database.

  • For IP networks, the attribute net_address needs an index.

    As the kind of mapping of net_address to database columns depends on the database used (postgresql uses a single column, sqlite uses several comlumns), this needs to be defined in the backend-specific mapper for net_address.

  • For IP networks, the attribute parent probably needs an index.

  • The dashboard queries are slowed down because they filter over both owner and manager. If we changed the object model so that only one attribute is used for filtering, the time needed for those queries would probably be reduced to less than half.

Improving localization and translations

Confine -

(By tanzer in Confine@Funkfeuer.)

In March and April 2015, I improved localization and translations:

  • Ensure that the language selected by the client is used for every request
    • There were some cases where this didn’t happen before
  • Improve auto-generated ui_name for links
    • Use ui_name of the roles, if any
    • Replace underscore by space between role-name and connector
  • Add explicit definition of ui_name to some attributes, for instance, for the attribute standard of Wireless_Channel and Wireless_Interface.
  • Use localized names for dashboard sections
    • Add explicit definition of name for the dashboard section for IP addresses
  • Update translations
    • Though there is still lots of work to do there!

UI improvements of dashboard forms

Confine -

(By tanzer in Confine@Funkfeuer.)

In March and April 2015, I improved the UI of dashboard forms:

  • Different color scheme for input fields with focus

  • Mark required fields more clearly

  • Avoid layout jumps when a form button is clicked

  • Remove readonly fields from tabbing order

  • Adapt and improve CSS used for jQuery-UI dialogs

    • Color scheme
    • Ensure visibility of large completion dialogs in entity-selection widgets
  • Improve attribute completion in forms

    • For attributes with a completion treshold of 0, display the completion dialog automatically when the input field gets focus
    • For multi-attribute completions, return possible choices for the single trigger attribute if the multi-attribute completion doesn’t find any matches.
  • Improve behavior and CSS of ESF dialogs

    • Mark input that doesn’t match any existing entity with class "bad"
    • Add feedback if there are too many completions to display
    • Handle multiple calls of activate_cb gracefully
      • close button didn’t work if a entity-selection dialog was activated twice (by clicking into the corresponding input while the dialog was already open).
    • Hide jQuery-UI close button in dialog title
      • The button is very small and the cursor displayed has its action point well inside the cursor shape — it’s quite hard to click the button properly
      • Move form buttons to top of dialog so that they are always visible, even when a completion popup hides the most of the dialog
    • Focus apply_button in completed_cb
    • Add class pure-button-primary to Apply button
    • Increase contrast of .ui-dialog-title
    • Remove header from entity_selector_form_p
  • Add jinja macro id_entity_select

    • Use a html select element to choose an instance of an E-Type if there are less than 100 possible choices.

    • To enable this for a specific attribute, set:

      input_widget = "mf3_input, id_entity_select"

      for the specific attribute or its attribute-type.

  • Add and use attribute polisher compress_spaces

    The Funkfeuer Graz database contained duplicate addresses that only differed by the number of spaces between street name and street number.

  • Improve vertical alignment of checkbox in forms

  • Use type-specific edit-forms for dashboard

    For partial types, e.g., Net_Interface, use a type-specific edit-form for instances — the generic edit-form that used to be displayed doesn’t show any of the attributes added by the specific type.

    For instance, for Net_Interface, open either a Wired_Interface or a Wireless_Interface form, depending on the type of the concrete instance for which the edit button was clicked.

  • Improve handling of commit errors

    Errors triggered by predicates checked during commit weren’t displayed properly in the form; I fixed that.

  • Improve display of errors in forms

    • Add error description to aside of input fields
    • Put focus on first input field with error after a failed submit

Use user-specific cache for Admin_Restricted

Confine -

(By tanzer in Confine@Funkfeuer.)

The dashboard showed the wrong nodes if several different users accessed the node-db at the same time. The confusion was caused by a cache that didn’t take into account the user triggering the request.

Once identified, the problem was easily fixed. Unfortunately, it’s still waiting to be tested and https://github.com/FunkFeuer/Graz/issues/8 to be closed.

Adapting to Debian Jessie

Confine -

(By tanzer in Confine@Funkfeuer.)

In March 2015, I adapted the node-db code to Debian Jessie.

  • In comparison to Debian Wheezy, Jessie supports a lot more of the required third party packages: adapt the README file.

  • Adapt to sqlalchemy 0.9.8

    • From one version to the next, sqlalchemy changes the SQL generated.

      From version 0.8 to 0.9, sqlalchemy changed only a little (and just cosmetics), for instance:

      • parentheses around sub-expressions of ORDER-BY or WHERE clauses (sqlalchemy 0.9 add some parentheses, while removing some others).
      • true vs. 1 in expressions

      There were two doctests in Tapyr and one the common-node-db that show SQL generated by sqlalchemy that needed to be changed accordingly.

    • Fortunately, this time there were no changes in the sqlalchemy API — in the past, classes and functions would move from one sqlalchemy module to another or change names.

  • Add support for the Debian packages cssmin and jsmin

    • In Jessie, cssmin and jsmin are available as debian packages cssmin and python-jsmin, respectively.

    • Up to now, rcssmin and rjsmin were used via pip install.

    • Now, either of these will be used if installed. Because the modules packaged by Debian are a lot slower than rcssmin and rjsmin, the latter will be preferred if both are installed.

      On my machine, the speed difference of the unit test using these modules:

      • 5 seconds with rcssmin, rjsmin (these are installed from pypi)
      • 37 seconds with cssmin, jsmin (these are packaged by debian)
    • These modules are optional but highly recommended, they are only used during deployment for minimization of CSS and Javascript files.

  • Add support for Apache 2.4

    • http://httpd.apache.org/docs/2.4/upgrading.html#access starts with:

      There have been significant changes in authorization configuration, and other minor configuration changes, that could require changes to your 2.2 configuration files before using them for 2.4.

      What an understatement!

    • In Apache 2.2, it was possible to have a fcgi script residing outside a virtual host’s document root. In Apache 2.4, that doesn’t seem to work anymore. Unfortunately, the upgrading document doesn’t mention this topic at all.

      “a maze of twisty little passages, all alike”

  • Not directly related to Jessie, but a requirement of the Funkfeuer Graz folks, I added support for using wsgi instead of fcgi.

Improve session handling

Confine -

(By tanzer in Confine@Funkfeuer.)

In December 2014 (Late update of Confine Blog!), I improved the sessions handling.

  • Don’t save empty sessions
    • in particular, don’t open unnecessary sessions triggered by crawlers
  • Keep session.id when a session expires or has invalid hash
    • mark session as invalid in this case
    • ignore user.name of invalid sessions
    • increase max_age of session cookie to 1<<31
  • Don’t change session.id on login or change of password
  • Use uuid4 for session.id instead of randrange (big number)
  • Add request.path to Anti_CSRF.secrets

Use pure buttons, not jQuery-UI buttons

Confine -

(By tanzer in Confine@Funkfeuer.)

Between November 2014 and January 2015 (Late update of Confine Blog!), I changed the dashboard forms and admin pages to use pure buttons, not jQuery-UI buttons.

At the same time, I changed the query restriction and entity selection forms to a responsive structure by using pure forms instead of the old table-based structure.

Due to some nasty difficulties with jQuery-UI, I decided to upgrade from jQuery 1.7 to jQuery 1.11.2 and jQuery-UI from 1.10.2 to 1.11.2. Unfortunately, the API differences of different jQuery and jQuery-UI versions make such an upgrade quite difficult.

Python-3 compatibility

Confine -

(By tanzer in Confine@Funkfeuer.)

In October 2014 (Late update of Confine Blog!), I improved the Python-3 compatibility of the Tapyr and Common-Node-DB repositories.

Except for some errors triggered by third-party packages, e.g., rsclib, sqlalchemy, and werkzeug, the unit tests of Tapyr all passed.

Up to at least sqlalchemy 1.0.3, sqlalchemy causes exceptions like

TypeError: unsupported operand type(s) for //: 'Label' and 'sum' TypeError: unsupported operand type(s) for //: 'Column' and 'Column'

Up to werkzeug 0.9.6, werkzeug causes the exception

TypeError: object of type 'set_iterator' has no len()

That problem is fixed in werkzeug 0.10.4.

rsclib doesn’t yet support Python-3.

Improve IP allocation

Confine -

(By tanzer in Confine@Funkfeuer.)

At the end of September 2014(Late update of Confine Blog!), I improved the IP allocation:

  • fixed the attribute redefinitions for A_IP4_Netmask_Interval and A_IP6_Netmask_Interval
  • Add and use IP_Pool.can_allocate
    • don’t offer full IP Pools for allocation in dashboard

Pressemitteilung: Technologie, Gesellschaft und Startups: Der OpenTechSummit 2015 am 14. Mai in Berlin

Freifunk Blog -

Pressemitteilung OpenTechSummit - Berlin, 27.04.2015

Förderverein freie Netzwerke e.V.

Am Donnerstag, den 14. Mai 2015 trifft sich die Open-Technology-Community in der Kalkscheune in Berlin beim ersten OpenTechSummit (OTS) in Deutschland und zur Himmelfahrt-Lounge-Party am Abend.

Von 10 bis 17 Uhr dreht sich in Vorträgen, Workshops und Diskussionen alles um spannende Zukunftstechnologien von Open Hardware zum Selberbauen (eine eigene TV-Fernbedienung, Strickmaschine oder Ampelschaltung), über Enzyklopädien, Software (Linux, Websites, Cloudsysteme) und eigene Freifunk-Netze bis hin zu Fragen über Copyright und Patente für Firmengründer. Für Kinder und Technik-Begeisterte gibt es eigene Workshops.

“Wir finden, der OTS ist die perfekte Gelegenheit, Menschen aus allen Bereichen des ‘Open Everything’ zusammenzubringen”, so Monic Meisel vom Förderverein freie Netzwerke e.V., der den OTS mitorganisiert. Der Summit ist somit zentraler Anlaufpunkt für die unterschiedlichsten Akteure aus den Bereichen der Open-Bewegung.

Eintrittskarten kosten 25 € und können im Ticketshop erworben werden. Studenten können mit dem Code “OTS-Student” reduzierte Tickets für 10€  erhalten. Kinder zahlen keinen Eintritt. Helfer sind natürlich gern gesehen und erhalten freien Eintritt.  

InformationenPressekontakt

Der OpenTechSummit ist eine nicht-profitorientierte Veranstaltung, unterstützt vom Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII e.V.), dem Förderverein Freie Netzwerke e.V. und dem Linuxtag e.V.. Regelmässige OpenTech Meetups gibt es in Berlin und weltweit über das ganze Jahr verteilt. Der erste OpenTechSummit fand 2009 in Taiwan statt.

AttachmentSize 150427_PM_OpenTechSummit15.pdf106.46 KB

Pressemitteilung: Menschen nehmen den Ausbau digitaler Infrastrukturen auf dem Wireless Community Weekend selbst in die Hand

Freifunk Blog -

Pressemitteilung Wireless Community Weekend - Berlin, 27.04.2015

Förderverein freie Netzwerke e.V.

Das Wireless Community Weekend (WCW) findet zum mittlerweile 11. Mal in der c-base in Berlin statt. Hier treffen sich viele Aktive aus den über 160 Freifunk-Communities aus ganz Deutschland und internationale Gäste.

Das WCW ist eine Gelegenheit, Freifunker aus ganz Deutschland, Softwareentwickler und Hardwarebastler kennenzulernen. Es gibt Vorträge, Workshops und durchgehend Hacksessions. Themenvorschläge sind immer willkommen. Das offizielle Programm wird von den Teilnehmern während der Veranstaltung erstellt. Die Veranstaltung ist offen für jeden und kostet keinen Eintritt. Es gehört zur Tradition, dass am Abend mit Blick auf die Spree gegrillt wird.

“Zu jedem WCW haben wir in den letzten Jahren große Themen angepackt und entscheidende Entwicklungen an nur einem Wochenende vorangetrieben” sagt Bastian Bittorf, Freifunker aus Weimar und beschreibt die enge Zusammenarbeit zwischen Freifunk und den Entwicklern von Freifunk-Software (OpenWRT), Netzwerkprotokollen und Hardware.

In diesem Jahr stehen Themen wie lokale Dienste, neue Technologien, Verschlüsselung oder Sicherheit im Fokus. Wir stellen ein gemeinsames Memorandum of Understanding vor. Natürlich gibt es auch Updates zu Rechtsfragen, politischen Entwicklungen (z.B. der WLAN-Störerhaftung) und Öffentlichkeitsarbeit. Darüber hinaus soll sich ein Beirat konstituieren, dass Unterstützung bei der Moderation der Freifunk Communities anbietet.

Freifunk ist im letzten Jahr auf über 12.000 Zugangspunkte gewachsen. Viele Communities haben sich in Städten und Gemeinden in ganz Deutschland gegründet. “Wir freuen uns auf viele neue Gesichter und sind gespannt auf die Ideen aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen”, erklärt Christian Heise vom Förderverein freie Netzwerke e.V.. “Das WCW eignet sich auch wunderbar für Anfänger um Starthilfe zu bekommen”, so Heise weiter.

Für Teilnehmer gibt es eine Seite im Freifunk-Wiki, auf der sie sich selbst und ihre Themen und Vorschläge eintragen können. Am Tag vor dem Wireless Community Weekend findet der OpenTechSummit statt. Auch dort sind viele Freifunker vertreten. 

InformationenPressekontakt

Freifunk ist eine nicht-kommerzielle Initiative im deutschen Sprachraum mit Ursprung in Berlin. Sie widmet sich dem Aufbau und Betrieb selbstverwalteter lokaler Computer-Netzwerke als freies Funknetz. Ziele sind die Förderung lokaler Kommunikation, ein möglichst dezentraler Aufbau, Anonymität und Netzneutralität. Der Förderverein Freie Netzwerke e. V. wurde 2003 gegründet um freie Kommunikationsinfrastrukturen und das Projekt  freifunk.net ideell und finanziell zu unterstützen.

AttachmentSize 150427_PM_WirelessCommunityWeekend.pdf329.79 KB

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